Start
Infrarotfotografie
Descent
POD
Windows
Soundfonts
Kontakt
Gästebuch
Windows

Click here to see this page in English.

Mehrere Partitionen einrichten:

Wenn Sie mehrere Betriebssysteme parallel zueinander einrichten wollen, so unterteilen Sie die Festplatte am besten in mehrere Partitionen (c:, d:, e: usw.). Dadurch kommen die einzelnen Windows-Versionen nicht miteinander in Konflikt. Eine zweite oder dritte Partition sollte man auch anlegen, wenn man nur ein Betriebssystem besitzt. Während man auf Partition c: zum Beispiel Windows XP oder Windows 7 installiert, speichert man persönliche Dateien oder auch Spiele auf den anderen Partitionen. Man gewinnt dadurch an Übersicht und verliert bei einer Neuinstallation nicht wertvolle Daten.

Windows bietet bereits während der Installation die Möglichkeit, mehrere Partitionen einzurichten. Doch auch wenn Windows bereits installiert ist, gibt es eine Funktion zum Partitionieren. Dazu gehen Sie über Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung zur "Datenträgerverwaltung". Mit einem Rechtsklick auf eine bestehende Partition kann diese gelöscht werden. Anschließend klickt man wieder mit der rechten Maustaste auf den nun nicht zugeordneten Bereich und wählt "Neue Partition". Die primäre Partition (Laufwerk C:) kann auf diese Weise jedoch weder gelöscht noch in ihrer Größe geändert werden. Dies ist nur bei erweiterten Partitionen oder einer zweiten Festplatte möglich. Vorsicht: Sämtliche Daten, die sich auf diesen Partitionen befinden, gehen dabei verloren!

Allerdings ist es komfortabler, richtige Partitionsprogramme zu verwenden. Empfehlenswert ist zum Beispiel Acronis Disk Director. Diese Programme sind einfacher zu bedienen und können von einer Boot-CD gestartet werden. Eine Formatierung einzelner Partitionen ist mit ihnen ebenfalls möglich.

Wenn mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner eingerichtet werden sollen, ist es empfehlenswert, zuerst das ältere (z.B. Windows 7) und dann das neuere (z.B. Windows 8) zu installieren. Dadurch ist sichergestellt, dass man beim Start des PCs die Auswahl zwischen zwei Betriebssystemen erhält (Multiboot bzw. Dual Boot). Beachten Sie jedoch folgende Hinweise:

  • wählen Sie “Benutzerdefinierte Installation” und installieren Sie das neue Betriebssystem auf der zuvor bereits eingerichteten Partition
  • die neueren Windows-Versionen können nur auf einer Partition installiert werden, die mit dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde
  • die Formatierung mit NTFS sollte am besten vor oder während der Installation von Windows selbst durchgeführt werden (dies gilt vor allem für SSD-Festplatten)

Das Dateisystem FAT32 bietet keine Unterstützung für Dateien die größer als 4 GB sind. Besitzt man solch große Dateien, sollte man einzelne Partitionen nicht mit FAT32 formatieren, sondern entweder mit NTFS oder exFAT. Windows XP ist jedoch (im Gegensatz zu Windows Vista SP1 und Windows 7) nur mit einem Microsoft Patch in der Lage, exFAT Laufwerke zu lesen bzw. zu formatieren.

Damit das Formatieren mit exFAT nicht so lange dauert, kann man unter Start-Ausführen folgenden Befehl eingeben:

    format [Laufwerk]: /FS:exfat /A:32k /Q

Für Laufwerk D: lautet dieser Befehl zum Beispiel: format d: /FS:exfat /A:32k /Q

Quickformat-Befehle für FAT32 und NTFS:

    format [Laufwerk]: /FS:FAT32 /A:32k /Q

    format [Laufwerk]: /FS:NTFS /A:32k /Q

 

UAC deaktivieren:

Die User Account Control (UAC), zu deutsch: Benutzerkontensteuerung, nervt viele Benutzer durch unnötige Warnmeldungen. Teilweise lassen sich sogar Programme nicht installieren.

Hier nun die Vorgehensweise, um UAC zu deaktivieren:

  1. Vista: Systemsteuerung > Benutzerkonten > Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten!
  2. Win7, Win8: Systemsteuerung > Benutzerkonten > Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern > Nie benachrichtigen!

 

Automatischer Aufruf des Windows-Leistungsindex deaktivieren:

Der Windows-Leistungsindex (Windows System Assessment Tool, kurz: WinSAT) wird wöchentlich automatisch im Hintergrund gestartet und aktualisiert. Dies führt dazu, dass CPU und Grafikkarte kurzzeitig stark ausgelastet sind und die Lüfter auf Hochtouren laufen.

Möchte man dieses Verhalten von Windows nicht, muss man den geplanten Task deaktivieren:

    Systemsteuerung > Verwaltung > Aufgabenplanung > linkes Fenster > Microsoft\Windows\Maintenance > WinSAT beenden und anschließend deaktivieren!

 

Unnötige Programme vom Systemstart ausschließen:

Einige Programme (z.B. Virenscanner) haben die Angewohnheit, gleich beim Start des Betriebssystem aktiv werden zu wollen. Dies verschwendet nicht nur unnötig Ressourcen, sondern kann auch zur Verlangsamung des Systems führen. Im ungünstigsten Fall wird sogar die korrekte Installation bzw. Ausführung anderer Programme verhindert. Es gibt jedoch ein Programm, mit dem man kontrollieren kann, was beim Start geladen werden soll und was nicht: Der Autostart-Manager!

Windows selbst bietet mit “Msconfig” ebenfalls ein Programm an, mit dem sich die Autostart-Einträge bearbeiten lassen:

    Start > Ausführen > Msconfig > Systemstart

 

Unnötige Dienste abschalten:

Einige Windows-Dienste können zur Verlangsamung des Systems führen. Dies trifft noch häufiger auf die Dienste von Fremdprogrammen zu. Norton Ghost zum Beispiel läuft die ganze Zeit im Hintergrund. Viele Benutzer berichten, dass es ihren Computer stark ausbremst. Es sollte daher nur bei Bedarf gestartet werden. Dies erreicht man, indem man in der Verwaltung den Dienst auf “Manuell” umschaltet!

    Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste

 

Windows das Spionieren abgewöhnen:

Um Windows die “Phone Home”-Funktionen abzugewöhnen, sollte man am besten xp-Antispy einsetzen. Dieses Programm enthält auch einige Einstellungen, die das System beschleunigen, z.B. “Schnelles Herunterfahren aktivieren” und “Maximal mögliche Verbindungen zu einem HTTP-Server auf 10 erhöhen”.

Mit dem folgenden Registry-Eintrag kann verhindert werden, dass Windows automatisch nach jedem Neustart Kontakt mit einem Microsoft-Server aufnimmt, um den Verbindungsstatus abzufragen:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\NlaSvc\Parameters\Internet]
"EnableActiveProbing"=dword:00000000

 

Zugang bestimmer Server zum PC verhindern:

In der Hosts-Datei von Windows kann man eintragen, dass bestimmte Server keinen Zugang mehr zum eigenen PC haben sollen. Dies ist vor allem sinnvoll bei Werbeservern. Es gibt vorgefertigte Hosts-Dateien im Web, die bereits eine ganze Anzahl solcher Server integriert haben. Ein Beispiel hierfür ist die Datei von winhelp2002.mvps.org.

Die Hosts-Datei befindet sich in

    C:\WINDOWS\system32\drivers\etc\

Weiterführende Hinweise findet man bei WinTotal.

 

Schärfere Schrift aktivieren:

Die Schriftenglättung ClearType soll für ein angenehmeres Schriftbild sorgen. Tatsächlich führt sie häufig dazu, dass die Schrift unscharf erscheint.

Mit folgenden Maßnahmen lässt sich ClearType deaktivieren:

  1. XP: Systemsteuerung > Anzeige > Darstellung > Effekte > Kantenglätten von Bildschirmschriftarten deaktivieren!
  2. Vista, Win7, Win8: Systemsteuerung > Anzeige > ClearType Text anpassen > ClearType deaktivieren!

In neueren Windows-Versionen reicht diese Maßnahme allein jedoch nicht aus, um tatsächlich in allen Anwendungen ein schärferes Schriftbild zu erzielen. Schuld daran ist DirectWrite (DWrite). Um auch im Internet Explorer 9 und in MS Office wieder klar zu sehen, muss man zwei Dateien des DWrite.dll wrappers herunterladen und in die jeweiligen Installationsverzeichnisse kopieren!

  • Internet Explorer 9: C:\Program Files\Internet Explorer
  • MS Office: C:\Program Files\Microsoft Office\OFFICE...

In Firefox erreicht man eine scharfe Schrift folgendermaßen:

    Extras > Einstellungen > Erweitert > Allgemein > Hardwarebeschleunigung deaktivieren!

 

Windows beschleunigen:

Windows ist leider sehr auf eine gute Optik und Komfort optimiert, weniger auf eine optimale Geschwindigkeit. Mit einem kleinen Eingriff in die Systemsteuerung lässt sich dies jedoch leicht beheben:

  • XP: Systemsteuerung > System > Erweitert > Systemleistung „Für optimale Leistung anpassen“ aktivieren!
  • Vista, Win7, Win8: Systemsteuerung > System > Erweiterte Systemeinstellungen > Erweitert > Leistung > Einstellungen > Visuelle Effekte „Für optimale Leistung anpassen“ aktivieren!

 

Ruhezustand deaktivieren:

Der Ruhezustand sorgt dafür, dass Windows beim Herunterfahren den Inhalt des Arbeitsspeichers auf der Festplatte speichert. Beim Hochfahren kehrt Windows dann wieder schnell  zum vorherigen Zustand zurück. Allerdings ist diese Funktion heutzutage meist entbehrlich, da Microsoft die Bootzeit von Windows 7 deutlich verkürzen konnte. Zudem wird durch den Ruhezustand enorm viel Speicher auf der Festplatte belegt. In der Regel ist er so groß wie der Arbeitsspeicher. Hat man also zum Beispiel 4 GB RAM im Rechner, werden 4 GB auf der Festplatte verbraucht.

Um den Ruhezustand zu deaktivieren geht man so vor:

  • XP: Systemsteuerung > Energieoptionen > Ruhezustand deaktivieren!
  • Vista, Win7, Win8: Start > cmd > den Befehl powercfg -h off eingeben!

 

Windows entrümpeln:

Nach der Installation von Programmen bleiben oft temporäre Dateien auf der Festplatte zurück. Diese können einige Gigabyte betragen. Möchte man wertvollen Speicherplatz zurückgewinnen, sollte man die Dateien folgender Ordner löschen:

  • XP:
    • C:\Dokumente und Einstellungen\[Benutzername]\Lokale Einstellungen\Temp
    • C:\Windows\Downloaded Installations
    • C:\Windows\Temp
  • Vista, Win7, Win8:
    • C:\Benutzer\[Benutzername]\AppData\Local\Temp
    • C:\Windows\Downloaded Installations
    • C:\Windows\Temp

Es gibt noch zwei weitere Möglichkeiten, um Speicherplatz zurückzugewinnen:

  • Microsofts Datenträgerbereinigung: Auf den Start Button klicken, dann cleanmgr eingeben

 

Grafikkarte tunen:

Möchte man in Spielen eine bessere Performance erzielen, sollte man zu Tools wie nvidiaInspector (für Nvidia-Grafikkarten) oder Radeon Pro (für AMT/ATi-Grafikkarten) greifen. Mit ihnen kann man beispielsweise sämtliche Informationen der Grafikkarte auslesen, die vertikale Synchronisation (VSync) aktivieren oder deaktivieren, die Qualitätseinstellungen des Treibers regeln oder die Karte übertakten.

 

Ramdisk einrichten:

32 Bit Versionen von Windows sind nicht in der Lage, den Arbeitsspeicher oberhalb von ca. 3,1 GB zu nutzen. Wenn man 4 GB und mehr RAM hat, sollte man daher eine Ramdisk einrichten. Sie bietet die Möglichkeit, den bislang ungenutzten Speicher für die Auslagerungsdatei von Windows sowie temporäre Dateien zu verwenden.

  1. Gavotte Ramdisk herunterladen und den Ordner nach c:\Programme kopieren!
  2. ramdisk.exe doppelklicken und Programm installieren:
    • Disk Size: Size of the RAM drive
    • Drive Letter: R:
    • Media Type: Fixed Media
  3. Windows neu starten! Die Ramdisk steht nun zur Verfügung!
  4. Auslagerungsdatei auf Ramdisk legen:
    • XP: Systemsteuerung > System > Erweitert > Systemleistung > Einstellungen > Erweitert > Ändern...!
    • Vista, Win7: Systemsteuerung > System > Erweiterte Systemeinstellungen > Erweitert > Leistung > Einstellungen > Erweitert > Ändern...!
  5. Temporäre Dateien auf Ramdisk legen (ab 8GB RAM):
    • XP: Systemsteuerung > System > Erweitert > Umgebungsvariablen > Pfade für die Temp-Verzeichnisse auf "R:\Temp" ändern!
    • Vista, Win7: Systemsteuerung > System > Erweiterte Systemeinstellungen > Erweitert > Umgebungsvariablen > Pfade für die Temp-Verzeichnisse auf "R:\Temp" ändern!

Hinweis: Die Größe der Ramdisk kann individuell in der Registry eingestellt werden. Dazu unter Start > Ausführen das Programm regedit aufrufen und folgenden Schlüssel bearbeiten:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\RRamdisk\Parameters]

    DiskSizeM  > Wert doppelklicken, die Anzeige auf Dezimal ändern und den Wert in MB eintragen!

<- vorige Seite I nächste Seite ->

 


Letzte Aktualisierung am 11 August, 2015.